ferienhaus ligurien / Liguria 

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Essen und Trinken
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Mit dem italienischen Wort Ristorante wird gewöhnlich ein teureres, oft auf Fremde zugeschnittenes Speiselokal bezeichnet: das alte italienische Wort Trattoria dagegen bezeichnet einen Gaststättenbetrieb, der um einen Grad einfacher ist, wo man aber oft charakteristischer und besser speist, denn der Einheimische achtet sehr auf gute Küche und stellt Mindestansprüche im Verhältnis zu den Preisen. Die Rosticcerie sind Schnellimbißstuben, gewöhnlich in Verbindung mit Delikateßgeschäften, sie leisten oft Vortreffliches an Küche und sind besonders denen zu empfehlen, die Landes- und Lokalspezialitäten kennenlernen wollen. Die Pizzerie sind manchmal ebenfalls solche Betriebe, in denen man die neapolitanische Spezialität, die Pizza, ißt, oft aber auch nur etwas snobistische Restaurants. Kleinere Trattorien, die eine besonders reiche Auswahl an Wein bieten, heißen vielfach Bottiglieria, Fiaschetteria, oder - in der Toskana - Mesceria. Dagegen sind die Osterie eigentlich nur volkstümliche, billige Weinschenken, in denen man sich sein Essen selbst mitbringt (gelegentlich führen sie auch bescheidene Küche, "con cucina"). Da der Italiener ein ausgeprägtes Standesgefühl hat, macht der sich hierhin verirrende Fremde (besonders in Begleitung von Damen) oft eine drollige Figur, was nicht ausschließt, daß man ihn liebenswürdig behandeln wird. Die Qualität der Weine ist natürlich sehr unterschiedlich und wechselt zudem oft.

Bei der Wahl der Gaststätte lasse man sich durch den oft bescheidenen äußeren Eindruck nicht beirren, der manchmal nicht vermuten läßt, daß es sich um ausgezeichnete und teure Restaurants handelt. Bei längerem Aufenthalt im Lande wird man schnell ein Gefühl dafür bekommen.
Der Italiener ißt fast immer nach der Karte. Jetzt sieht man häufig auch Menüs angezeigt ("a prezzo fisso"), deren Preis oft auch ein Viertel Wein und die Bedienung einschließt; sie sind in der Regel für Fremde berechnet und bieten nur Durchschnittliches (bescheidene Portionen), dem verhältnismäßig geringen Preis entsprechend. In den Städten muß man für eine Mahlzeit 800 bis 1500 Lire rechnen (in Luxusrestaurants natürlich mehr), an kleineren Orten 500 bis 800 Lire. Die Getränke sind darin nicht berücksichtigt, in normalen Betrieben fallen sie nicht sehr ins Gewicht, sofern man keine Markenweine wählt.
Das Bedienungsgeld beträgt 10 bis 15 % und ist im Rechnungsbetrag enthalten, doch pflegt man diesen aufzurunden oder etwas extra zu geben. Außerdem findet, wer nach der Karte ißt, der Rechnung immer einen Festbetrag für pane e coperto (Brot und Gedeck), selbst wenn man, entgegen dem Gebrauch, nur etwa einen Teller Spaghetti verzehrt hat; dafür bekommt man als Leistung immer saubere Tischwäsche (keine Papierviettchen), Brot, Käse als Gewürz und Öl zur beliebigen Verwendung (der Italiener bedient sich dieser Dinge reichlich). Ein Jeder, der gegen diesen (übrigens nicht auf Italien beschränkten Landesbrauch protestieren will, wird nicht verstanden und mit sich nur lächerlich.

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