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Reiseführer-Notizen

 

Ligurien

Genua - Die Vororte im Osten und Westen

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Allgemeines
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Die Innenstadt
Altstadt und Hafen
Der neue Stadtteil im Osten
Die Neustadt und Staglieno

Zu Groß-Genua gehören auch die Vororte im Osten, mit Nervi, das vom Zentrum aus etwa 10 km entfernt liegt und mit Eisenbahn und Straßenbahn erreicht werden kann (Linien 39 und 52). Mit dem Wagen fährt man am schönsten den Corso Italia auswärts, am kürzesten über die Piazza Vittoria durch die Via Barabino, Galleria Mameli, rechts hinunter ans Meer auf den Corso, am Lido d'Albaro und an Boccadasse vorbei, einem winzigen Hafen an einer kleinen noch ganz ursprünglich wirkenden Bucht, mit Fischerrestaurants und malerischen alten Häusern. Dann folgen: Sturla, bis 1926 die Stadtgrenze, links oberhalb das Ospedale Gaslini (Kinderkrankenhaus); Quarto dei Mille, von wo aus Garibaldi 1860 zu seinem berühmten Zug der Tausend aufbrach (daher der Name) und Quinto al Mare, die beide ihren Namen von dem (vierten bzw. fünften) Meilenstein der alten Römerstraße ableiten. Jenseits der alten Brücke beginnt das fast mehr aus Gärten als aus Häusern bestehende Nervi, einer der berühmtesten Winterkurorte der Riviera (seit 1863 besucht), der auch viel als Seebadaufgesucht wird, obwohl es keinen Sandstrand gibt. Zwischen dem eigentlichen Ort (etwa 10 000 Einw.) und dem Meer liegt der Stadtpark, Parco Municipale, der aus dem ehem. Parco Gropalla und dem Parco Sera besteht. In ihm Prachtexemplare exotischer Bäume und Pflanzen. In der Villa Sera (seit 1928) die Galleria d'Arte Moderna, eine reiche Sammlung von Gemälden und Skulpturen italienischer und ausländischer Meister des 19. und 20. Jh., wobei die italienischen Künstler vorherrschen.
In der Villa Luxoro das Museo Giannettino Luxora. Eine Sammlung von Gemälden (darunter Magnasco), Stichen, Majoliken, Möbeln, Uhren, Silber, Krippenfiguren u. a.
Die Kirche San Siro wurde im 13. Jh. gegründet, im 18. Jh. neu erbaut mit späteren Restaurierungen.
Prächtige Palmen- und Olivenhaine. Schöne, staubfreie und auch im Winter windgeschützte Strandpromenade, Passeggiata Anita Garibaldi, längs der Küstenklippen. - Ausflüge nach Portofino, Rapallo, Santa Margherita usw. vgl. diese.
Im Westen schließt an das eigentliche Genua der große Industrievorort Sampierdarena (San Pier d'Arena) an, der als Sitz des Stahlwerkverbandes Unione Siderurgica Mittelpunkt der italienischen Schwerindustrie ist. Von alten Bauten ist hier noch die Kirche Santa Maria della Cella erhalten (aus dem Anfang des 13. Jh., 1453 und im 17. Jh. umgebaut), die schöne 1560 von Alessi erbaute Villa Scassi mit Fresken von Carlone und Castello, der Palazzo Spinola und der Palazzo Doria.
Man gelangt über den Ponte Cornigliano (schöner Blick) in das ebenfalls industriereiche Sestri Ponente, mit Schiffswerften, Stahlwerken und Maschinenfabriken, und weiter nach Pegli, mit seiner seinen Landschaft, das seit langem wegen seiner geschützten Lage und milden Klimas als Winterkurort wie als Seebad (Kieselstrand) besucht wird. Schöne neue Strandpromenade. Pegli ist eine wahre Oase inmitten all der modernen Fabrikbetriebe. Noch sind auch die berühmten Villen des 16. Jh. und bedeutende Reste der einst hochberühmten Gärten erhalten. Villa Doria, Palast aus dem 16. Jh., z. T. von dem Dogen Andrea Doria erbaut. Hier befindet sich seit 1928 das Civico Museo Navale (Seefahrtsmuseum), das wichtige Aufschlüsse über die ligurische und italienische Seefahrt gibt. Im Park mit einem Turm aus dem 16. Jh. werden Freilichtaufführungen und Konzerte veranstaltet. Auch die Villa Durazzo-Pallavicini, nördlich vom Bahnhof, hat ihren berühmten Garten, der 1837-46 angelegt wurde, bewahrt (seit 1928 städtisch). In der Villa selbst befindet sich das Museo Civico di Archeologia Lígure. In 24 Sälen sind Fundgegenstände aus dem etruskischen, griechischen und römischen Kulturreich ausgestellt. Außerdem eine Abteilung für amerikanische Archäologie und Ethnographie.
Jenseits Pegli folgt das ebenfalls noch zu Genua gehörige Voltri, 16 km vom Zentrum, der letzte Fabrikvorort in westlicher Richtung; hier ist der große Park der Villa Brignole-Sale-Galliera delle Grazie, gegründet 1205, Neubau von 1866-81.

- Ausflüge von Genua -


Neben den vorstehend beschriebenen noch zur Stadt gehörenden Ausflugszielen Nervi, Pegli und Righi ist die Fahrt (elektrische Kleinbahn ab Piazza Manin) nach (24 km) Casella lohnend, einem hochgelegenen (408 m) im Sommer viel besuchten hübschen Ort im Apennin (Straße nach Busalla und Crocefieschi mit seinem alten Fieschi-Kastell), Blick in die Flußtäler der Scrivia und Vobbia.

Über dem Polcévera-Tal liegt nordwestlich von Genua die Wallfahrtskirche Madonna della Guardia (1. Bau 1490, Neubau 1866-90), 18 km vom Zentrum; von dem großen Platz vor der Kirche (804 m) hat man einen großartigen Blick meer- und alpenwärts (bei klarem Wetter bis Korsika und zum Matterhorn). Das Fest der Madonna fällt auf den 29. August und ist ein Schauspiel für sich.

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